Neue Trikots für die Männliche B-Jugend

Am vergangenen Montag trafen sich die Jungs der männlichen B-Jugend in der Julianumhalle, um ihre neuen, personalisierten und frisch bedruckten Trikots in Empfang zu nehmen. Natürlich wurden bei dieser Gelegenheit auch gleich ein paar neue Mannschafts- und Portraitfotos gemacht.

Mannschaftsfoto MB 2020/21

Nun müssen nur noch die Daumen gedrückt werden, dass der Spielbetrieb (aufgrund der Pandemie bis 31.12.20 ausgesetzt) bald wieder möglich ist und mit den neuen Trikots aufgelaufen werden darf.

Die Mannschaft und das Trainerteam möchte sich auf diesem Weg nochmal bei den folgenden Sponsoren für die tolle Unterstützung bedanken:

  • ifData + Cards – IT Service und Werbetechnik
  • IFU – Urologie (Intersektorales Fachzentrum für Urologie)
  • Rainer Brokof – Landschaftsarchitektur
  • KBS Baulogistik
  • MH Massivhaus

29:34 – Kopp kritisiert die Einstellung

HF Helmstedt-Büddenstedt kassieren gegen Hameln die dritte Saisonniederlage.

Die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt laufen in der Oberliga weiter der Musik hinterher. Im Heimspiel gegen den VfL Hameln setzte es die dritte Niederlage im dritten Spiel, beim 29:34 (11:13) lagen die Helmstedter von der vierten bis zur 60. Minute in Rückstand. Hameln bleibt nach drei Spieltagen verlustpunktfrei, die HF dagegen rutschten ans Tabellenende ab.

Ob das Spiel am Ende ein Muster ohne Wert ist, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Die stetig steigenden Corona-Infektionszahlen in Niedersachsen lassen laut HF-Trainer Markus Kopp erahnen, dass es das vorerst letzte Spiel seiner Mannschaft in diesem Jahr war. „Nächsten Samstag sollen wir bei der SG Börde antreten, aber ich denke nicht, dass im Landkreis Hildesheim Spiele stattfinden werden“, konstatierte der Coach der Handballfreunde.

Der sportliche Auftritt seiner Mannschaft gegen Hameln sei am Ende ein enttäuschender gewesen, so Kopp. „Wenn man wie wir in der zweiten Halbzeit 21 Gegentore kassiert, dann muss sich jeder Spieler hinterfragen, ob seine Einstellung gestimmt hat“, haderte der HF-Coach.

Einzig nach Marius Herdas Auftakttreffer (1.) führten die HF, anschließend übernahmen die cleveren Gäste das Zepter. Nach 13 Minuten lag der VfL bereits mit 6:2 vorne – ein Rückstand, den die Hausherren nur noch zweimal beim 12:13 (31.) und beim 17:18 (41.) auf ein Tor Abstand verkürzten. „Es klingt vielleicht komisch, aber in den ersten 15 Minuten haben wir eine richtig starke Abwehr gestellt. Unser Problem war, dass wir in dieser Phase fünf Tempogegenstöße vergeben haben“, erzählte Kopp.

Was auch immer die Helmstedter in Durchgang 2 versuchten – auf alle personellen und taktischen Ideen, auf jeden Torerfolg der Gastgeber hatte der VfL die passende Antwort. Nicht einmal das viermalige Hin- und Herwechseln der Torhüter Tom Baum und Steffen Klauß brachte Erfolg. Beide HF-Keeper fassten in der zweiten Hälfte nahezu keinen Ball mehr an. Und so kamen die Helmstedter nach der 43. Minute (17:20) nicht mehr näher als auf drei Tore heran.

Diese 43. Minute war die entscheidende der Partie. Die Helmstedter hatten beim Stand von 17:18 eine Überzahlsituation, leisteten sich aber zwei Ballverluste und mussten zwei Kontertore zum 17:20 hinnehmen. Davon erholten sich die Hausherren nicht mehr. „Hameln hat das ganz abgeklärt heruntergespielt“, sagte Kopp: „Wir haben dagegen keinen Zugriff mehr bekommen.“

HF: Klauß, Baum – Wanzek 2, Schlüter 3, Kopp, Danneberg 2, Duderstadt, Frenkel 8, Bolecke 3, Wiebe 5, Kolditz, Meyer, Herda 6, Schülke.

Quelle: Helmstedter Nachrichten vom 26.10.2020

Die dritte Niederlage kassierten die Handballfreunde (hier im Bild mit Johannes Frenkel). Foto: Detlev Keller

Mit voller Kapelle gegen den Tabellendritten

Helmstedt hat Samstag Hameln zu Gast.

Die 0:4-Punkte-Starter treffen auf die 4:0-Punkte-Starter. Oder anders: Die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt empfangen am Samstag (18 Uhr) am dritten Oberliga-Spieltag in der heimischen Julianum-Sporthalle den VfL Hameln. „Mit Blick auf die Papierform ist Hameln Favorit“, sagt HF-Trainer Markus Kopp.

Doch so einfach ist es nicht. Weder kassierte Helmstedt in den ersten beiden Spielen „Klatschen“, noch dominierte Hameln seine Gegner bei seinen Auftakterfolgen. Dem 29:28 in letzter Sekunde bei Neuling Fallersleben ließ das Team aus der Rattenfängerstadt in einer Abwehrschlacht ein 22:19 gegen den Lehrter SV folgen. Und die HF? Ihnen fehlten gegen Burgdorf III (25:27) und in Nienburg (30:33) – in beiden Partien waren die Helmstedter spielerisch ebenbürtig – wichtige Stammkräfte. Das ist an diesem Samstag nicht mehr der Fall. „Unser Kader ist voll besetzt“, kündigt Kopp an. So voll, dass er sich statt des Spielertrikots die Trainingsjacke überstreifen und sich aufs Coaching konzentrieren wird.

Tim Bolecke, der letztjährige Top-Torjäger der HF, hat seine Erkrankung auskuriert und soll auf der Linksaußenposition für den gewohnten Dampf sowie auf der Halbposition in der Abwehr für die nötige Stabilität sorgen. Auch Kreisläufer Max Kolditz (erst Urlaub, dann Krankheit) meldet sich einsatzbereit. Kopp freut sich über die zugewonnenen Alternativen. „So können wir zuletzt stärker belasteten Leuten wie Tim Wiebe oder Johannes Frenkel vor allem in der Abwehr mal eine Verschnaufpause gönnen.“

Quelle: Helmstedter Nachrichten vom 22.10.2020

30:33-Pleite – „das war eigene Dummheit“

HF Helmstedt kassieren unnötige Niederlage.

Zweites Spiel, zweite Niederlage: Oberligist Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt ordnet sich nach der ärgerlichen, weil vermeidbaren 30:33 (19:14)-Niederlage bei der HSG Nienburg zunächst einmal am Tabellenende ein. Nach einer zweiwöchigen Herbstferien-Pause setzen die HF die Saison am 24. Oktober mit dem Heimspiel gegen den VfL Hameln fort.

Helmstedts Spielertrainer Matthias Rudow, der diesmal alleinverantwortlich zeichnete für das Team, ordnete die Niederlage der Kategorie „unnötig“ zu. In dem Vergleich zweier gleichwertiger Mannschaften lagen die Helmstedter vor fast 100 Zuschauern zwischen der ersten und der 57. Minute zeitweise mit fünf Treffern vorne – „weil wir es hinten und vorne einfach gut geregelt haben“, so Rudow.

Soll heißen: Steffen Klauß verriegelte in Halbzeit 1 das Helmstedter Tor, seine zehn Paraden ließen die Nienburger an ihrem Torabschluss zweifeln. Die HF-Abwehr bewegte sich schnellbeinig, und im Umschalt- und Aufbauspiel führte Marius Herda geschickt Regie. Anders als vor Wochenfrist gegen Burgdorf III klappte es bei den HF mit den Torerfolgen aus der Distanz. Johannes Frenkel und Tim Wiebe, später auch Torben Wanzek trafen mit starker Quote. Das ließ sich an den Zwischenständen ablesen. Über 3:1 (4. Minute), 9:6 (14.) und 14:10 (23.) steuerten die HF einer verdienten 19:14-Pausenführung entgegen.

In Durchgang 2 gerieten die Handballfreunde mehr und mehr unter Druck. Nienburg erhöhte das Tempo, trat griffiger und willensstärker auf als noch vor der Pause. Binnen acht Minuten egalisierten die Hausherren einen 17:22-Rückstand zum 22:22 (41.). Kurz darauf schien sich das Blatt abermals zugunsten der HF zu wenden, denn Wiebe, Herda und Frenkel trafen zur erneuten 25:23-Führung.

Die Hektik auf dem Feld nahm zu, die Unparteiischen verloren auf beiden Seiten die Kontrolle. Frenkel kassierte drei Zeitstrafen in nur zehn Minuten, musste vorzeitig vom Feld (Rot, 50.). „Nur diese Hektik hat Nienburg noch mal ins Spiel zurückgebracht“, sagte Rudow, der nach einem Wechselfehler beim Stand von 29:29 (56.) ebenfalls eine Zeitstrafe abbrummen musste. Die personellen Schwächungen beim Gegner nutzte Nienburg konsequent und traf in Minute 57 mit einem Doppelschlag zum vorentscheidenden 31:29. Rudow ordnete die Niederlage am Ende so ein: „Nienburg ist wahrlich keine Laufkundschaft, die haben schon was drauf. Dass wir hier verloren haben, war aber eigene Dummheit. Wir waren nicht clever genug.“

HF: Klauß, Baum – Herda 8, Wiebe 6, Wanzek 3, Schlüter 2, Danneberg 4, Duderstadt, Rudow, Meyer, Schülke 1, Frenkel 6.

Quelle: Helmstedter Nachrichten vom 12.10.2020

Trotz der sechs Tore von Johannes Frenkel und Tim Wiebe verloren die Handballfreunde 33:30 bei der HSG Nienburg. Foto: Detlev Keller

Offensiv zünden – Druck vermeiden

Helmstedt-Büddenstedt gastiert bei der HSG Nienburg und peilt den ersten Saisonsieg an.

Zündet die Offensive der HF Helmstedt-Büddenstedt am zweiten Spieltag? Der Handball-Oberligist startete mit einer 25:27-Heimniederlage gegen die TSV Burgdorf III in die neue Spielzeit, vor allem im Angriff lief wenig zusammen. An diesem Samstag muss offensiv mehr kommen von den Helmstedtern, wollen sie in ihrem ersten Auswärtsspiel erfolgreich bestehen. Die HF sind um 19.30 Uhr zu Gast bei der HSG Nienburg, die ebenfalls mit einer Niederlage (25:29 in Lehrte) gestartet war.

„Es wird für beide Mannschaften wichtig sein, nach dem Spiel nicht mir einer weiteren Niederlage dazustehen und sofort Druck zu haben“, sagt Helmstedts Trainer Markus Kopp, der am Samstag wegen Urlaubs fehlen wird.

Große personelle wie taktische Überraschungen dürfte es für die Helmstedter an der Weser nicht geben. Nienburg setzt auf eine sehr eingespielte Mannschaft, in der der in höheren Ligen erprobte Routinier Malte Grabisch Strippenzieher und Torjäger in Personalunion ist. Auch Flügelspieler Kristaps Ence, 32-jähriger lettischer Ex-Internationaler, sowie im Rückraum der Isländer Arnar Gudmundsson, früher für den Erstligisten Valur Reykjavik aktiv, sind für die Helmstedter gute alte Bekannte. „Nienburg hat eine erfahrene und über viele Jahre aufeinander abgestimmte Mannschaft“, weiß Kopp. Die Vergleiche beider Teams waren stets eng, zuletzt trafen sie sich am 7. März im letzten Punktspiel vor der Corona-Zwangspause in der Helmstedter Julianum-Sporthalle – Endstand 33:33. „Wenn es uns gelingt, eine solide Abwehr zu stellen, dann können wir das Spiel wieder zu einer engen Geschichte machen“, betont Kopp.

Ob Tim Bolecke, der gegen Burgdorf erkrankt passen musste, auf seine angestammte Linksaußenposition zurückkehrt, sei noch offen, erzählt Kopp. Boleckes Dynamik und Treffsicherheit fehlten den HF gegen Burgdorf, wenngleich „Backup“ Jan-Luca Schülke (fünf Tore) seine Sache sehr gut machte. „Unser Kader wird dennoch übervoll sein“, so der HF-Coach weiter, denn mit Maximilian Kolditz und Nils Meyer, die zum Auftakt ebenfalls passen mussten, drängen zwei weitere Alternativen ins 14er-Aufgebot zurück.

Quelle: Helmstedter Nachrichten vom 08.10.2020